
Unser Schwerpunkt
Tauchen mit Vollgesichtsmaske
Frei durch Mund und Nase atmen, unter Wasser miteinander sprechen und das Gesicht geschützt wissen: Die Vollgesichtsmaske verändert, wie sich Tauchen anfühlt. Hier erfährst du, wie sie funktioniert, für wen sie sich lohnt und wie du sicher einsteigst.
© Ocean ReefOcean-Reef-Fachhändler
Was ist eine Vollmaske?
Maske, Mundstück und Gesichtsschutz in einem
Eine Vollgesichtsmaske – kurz Vollmaske, englisch Full Face Mask – umschließt Augen, Nase und Mund mit einer einzigen Maske. Das Mundstück fällt weg: Der Atemregler sitzt direkt an der Maske, du atmest ganz natürlich durch Mund und Nase.
Lange war die Vollmaske Berufs- und Einsatztauchern vorbehalten. Heute gibt es leichte, gut sitzende Modelle auch für Sporttaucher. Als Ocean-Reef-Fachhändler berate ich dich produktneutral zu Masken aller Hersteller – mit Probetauchen und sorgfältiger Einweisung.
Eine Maskefür Augen, Nase und Mund
Kein MundstückAtemregler direkt an der Maske
Für alleSport-, TEC- und Einsatztaucher
Die Vorteile
Warum Taucher auf die Vollmaske umsteigen
Natürlich atmen
Kein Mundstück zwischen den Zähnen: Du atmest entspannt durch Mund und Nase – wie an Land. Das schont den Kiefer, gerade bei langen Tauchgängen.
Sprechen unter Wasser
Mit einer Kommunikationseinheit sprichst du mit deinem Buddy, deinem Tauchlehrer oder der Oberfläche – statt nur Handzeichen zu geben.
Gesicht geschützt
Das ganze Gesicht bleibt trocken und warm – in kühlen Seen, im Winter und in verschmutztem Wasser.
© Ocean ReefGroßes Sichtfeld
Die große Sichtscheibe gibt einen freien Blick nach vorn und zur Seite. Die Innenmaske hilft gegen Beschlagen.
Kein Mundstück, das herausfällt
Die Luftversorgung hängt nicht daran, dass du ein Mundstück festhältst. Das gibt vielen Tauchern zusätzliche Ruhe.
Auch für Brillenträger
Für viele Modelle gibt es Brillengestelle mit Korrekturgläsern, die in die Maske eingesetzt werden.
© KI-generiert (ChatGPT)Zum Vergrößern auf die Zeichnung klicken
Aufbau
So ist eine Vollmaske aufgebaut
Die Modelle unterscheiden sich im Detail, die wichtigsten Bestandteile sind aber bei allen gleich:
- Sichtscheibe – großflächig und kratzfest, für einen weiten Blick
- Innenmaske – trennt den Atembereich von der Scheibe und verringert so das Beschlagen
- Druckausgleich – je nach Modell über eine Nasentasche oder eine Druckausgleichsvorrichtung, ganz ohne an die Nase zu greifen
- Atemregler – integriert oder per Adapter angeschlossen, bei vielen Modellen auch dein vorhandener
- Kopfbänderung – mehrere Bänder halten die Maske sicher und gleichmäßig dicht
- Kommunikation – optional nachrüstbar, z. B. für Sprechverbindung zum Buddy
Kommunikation
Unter Wasser miteinander sprechen
Weil der Mund frei ist, kannst du in einer Vollmaske sprechen. Mit einer Kommunikationseinheit wird daraus eine echte Verbindung – drahtlos von Taucher zu Taucher oder per Kabel zur Oberfläche.
- Buddy-Teams sprechen sich ab, statt Handzeichen zu deuten
- Tauchlehrer korrigieren und loben direkt im Wasser
- Einsatzkräfte halten Kontakt zur Leinenführung und zur Einsatzleitung
- Fotografen und Filmer stimmen sich mit dem Model unter Wasser ab
© Ocean ReefFür wen?
Für wen sich eine Vollmaske lohnt
Sporttaucher
Mehr Komfort und Wärme im heimischen See, entspanntes Atmen und gemeinsames Erleben dank Sprechverbindung.
Tauchlehrer & Tauchschulen
Direkte Ansprache im Wasser macht die Ausbildung ruhiger und sicherer. Als Full-Face-Mask-Tauchlehrer bildest du selbst aus.
Einsatzkräfte
Feuerwehr, THW, Polizei und Wasserrettung: Schutz in trübem oder belastetem Wasser und Kommunikation mit der Oberfläche.
Technische Taucher
Lange Tauchgänge im kalten Wasser werden mit Gesichtsschutz und freier Atmung deutlich angenehmer – mit der passenden Konfiguration.
Dein Einstieg
In fünf Schritten zur eigenen Vollmaske
Eine Vollmaske ist schnell aufgesetzt – sie sicher zu beherrschen, braucht aber etwas Übung. So begleite ich dich vom ersten Gespräch bis zum eigenen Tauchgang:
- Beratung Wofür und wo tauchst du?
- Probetauchen Verschiedene Masken ausprobieren
- Spezialkurs Full Face Mask Diver nach VDTL
- Anpassung Größe, Atemregler und Kommunikation
- Service Wartung und Ersatzteile aus einer Hand
© Ocean ReefVDTL-Spezialkurs
Full Face Mask Diver
Im Kurs lernst du Anlegen und Abnehmen der Maske, Druckausgleich, das Ausblasen von Wasser und vor allem die Notfallverfahren – zum Beispiel den Wechsel auf eine normale Maske und eine zweite Luftversorgung.
© Ocean ReefFür Tauchlehrer
Full Face Mask Tauchlehrer
Du möchtest das Vollmaskentauchen selbst unterrichten? Mit der Instructor-Ausbildung des VDTL bildest du Full Face Mask Diver aus – ich unterstütze dich gern dabei.
Gut zu wissen
Häufige Fragen zur Vollmaske
Deine Frage ist nicht dabei? Ruf mich an oder schreib mir – ich nehme mir gern Zeit für dich.
Kurs & Sicherheit
Brauche ich einen speziellen Kurs?
Ja, das empfehle ich dringend. Eine Vollmaske verhält sich in einigen Situationen anders als eine normale Tauchmaske – etwa beim Druckausgleich oder in einem Notfall. Im VDTL-Spezialkurs Full Face Mask Diver übst du alles Schritt für Schritt.
Was mache ich, wenn mir die Luft ausgeht?
Für den Notfall gibt es festgelegte Verfahren: Du nimmst die Vollmaske ab, atmest über eine zweite Luftversorgung und setzt eine mitgeführte Ersatzmaske auf. Genau das trainierst du im Kurs, bis es sitzt.
Technik & Atmung
Wie funktioniert der Druckausgleich?
Je nach Modell drückst du die Nase gegen eine weiche Nasentasche oder nutzt eine eingebaute Druckausgleichsvorrichtung. Beides geht mit etwas Übung genauso leicht wie mit einer normalen Maske.
Verbrauche ich mit Vollmaske mehr Luft?
Das ist individuell verschieden. Das größere Maskenvolumen kann den Verbrauch etwas erhöhen, die entspanntere Atmung gleicht bei vielen Tauchern einiges davon aus.
Passform & Ausrüstung
Passt eine Vollmaske auch mit Bart?
Ein Bart kann die Abdichtung beeinträchtigen – wie stark, hängt vom Bart und vom Modell ab. Beim Probetauchen findest du heraus, ob es für dich passt.
Kann ich meinen eigenen Atemregler weiterverwenden?
Bei vielen Modellen ja, über einen passenden Adapter oder eine eigene zweite Stufe. Bring deinen Atemregler einfach zur Beratung mit, dann schauen wir gemeinsam.
Probetauchen mit Vollmaske
Am besten verstehst du die Vorteile, wenn du es selbst erlebst. Vereinbare einen Termin – ich bringe verschiedene Modelle mit und weise dich sicher ein.









